Geplantes Abstimmungsverhalten der SdK auf der ordentlichen Hauptversammlung am 12.05.2015



Firmendetails anzeigen





 Dieses Dokument ausdrucken



TOP 1
Vorlage des festgestellten Jahresabschlusses der K+S Aktiengesellschaft, des gebilligten Konzernabschlusses, des zusammengefassten Lage- und Konzernlageberichts und des Berichts des Aufsichtsrats, jeweils für das Geschäftsjahr 2014, sowie des erläuternden Berichts des Vorstands zu den Angaben nach §§ 289 Abs. 4, 315 Abs. 4 HGB

 

Keine Abstimmung erforderlich.

 

 

TOP 2
Beschlussfassung über die Gewinnverwendung

 

Zustimmung

 

 Begründung: Die Dividende wird gegenüber dem Vorjahr deutlich auf 0,90 € je Aktie erhöht. Dies entspricht einer Ausschüttung von 47% des Konzernjahresüberschusses und liegt somit im von der SdK favorisierten Rahmen einer Ausschüttungsquote zwischen 40-60% des Konzernergebnisses. Gleichzeitig kehrt die Gesellschaft in Anbetracht der stark reduzierten vorjährigen Ausschüttung mit dem vorliegenden Dividendenvorschlag zu ihrer seit mehreren Jahren praktizierten Dividendenpolitik zurück.

  

 

TOP 3
Beschlussfassung über die Entlastung der Mitglieder des Vorstands

 

Zustimmung

 

Begründung: Obwohl das Konzernergebnis noch immer die Verwerfungen am Kalimarkt reflektiert, wurde ein akzeptables Ergebnis erwirtschaftet und Maßnahmen eingeleitet, um die Profitabilität des Unternehmens zu verbessern.

 

 

TOP 4
Beschlussfassung über die Entlastung der Mitglieder des Aufsichtsrats

 

Zustimmung

 

Begründung: Es liegen keine Hinweise vor, die gegen eine Entlastung des Aufsichtsrats sprechen würden.

   

 

TOP 5
Wahl des Abschlussprüfers für das Geschäftsjahr 2015

 

Zustimmung

 

Begründung: Gegen die Wiederwahl von Deloitte & Touche bestehen keine Bedenken. Es werden ausschließlich Prüfungsleistungen honoriert, wobei auch die sonstigen Leistungen in Höhe von 0,2 Mio € im Zusammenhang mit Abschlussprüfungen erbracht worden sind.

 

 

TOP 6
Wahlen zum Aufsichtsrat

 

Zustimmung

 

Begründung: Gegen die vorgeschlagenen Kandidaten liegen keine Einwände vor.

  

 

TOP 7
Beschlussfassung über die Schaffung eines neuen genehmigten Kapitals mit der Möglichkeit zum Ausschluss des Bezugsrechts der Aktionäre sowie entsprechende Satzungsänderung

 

Zustimmung

 

 Begründung: Der Beschlussvorschlag sieht die Schaffung eines genehmigten Kapitals in Höhe von 10% des gegenwärtigen Grundkapitals vor und liegt somit in einem aus Sicht der SdK angemessenen Rahmen einer Bareinlage von 25% bzw. einer Sacheinlage von 10% des Grundkapitals.

 

 

TOP 8
Beschlussfassung über die Ermächtigung zur Ausgabe von Wandel- und Optionsschuldverschreibungen mit der Möglichkeit zum Ausschluss des Bezugsrechts der Aktionäre nebst gleichzeitiger Schaffung eines bedingten Kapitals sowie entsprechende Satzungsänderung

 

Ablehnung

 

 Begründung: Prinzipiell kann diese Finanzierungsform dazu beitragen, die Zinskosten des Unternehmens zu reduzieren, die Rentabilität zu erhöhen und in langfristiger Perspektive die Eigenkapitalbasis zu stärken.  Das vorgesehene Volumen von 10% des Grundkapitals geht jedoch bei Addition des Genehmigten Kapitals in TOP 7 und des vorgesehenen Aktienrückkaufs in TOP 9 über die im Zusammenhang mit  TOP 7 erläuterten Grenzwerte hinaus, welche die SdK für entsprechende Beschlussvorlagen akzeptiert. Insbesondere würde bei Zustimmung auch die Grenze einer Sacheinlage von 10% des Grundkapitals überschritten. Daher ist der Beschlussvorschlag abzulehnen.

 

 

TOP 9
Beschlussfassung über die Ermächtigung zum Erwerb und zur Verwendung eigener Aktien mit der Möglichkeit zum Ausschluss des Bezugsrechts der Aktionäre

 

 Zustimmung

 

Begründung: Gegen die vorgesehene Verwendung von eigenen Aktien in dem angezeigten Umfang bestehen keine Bedenken.

 

Auf der Hauptversammlung kann aus sachlichen Gründen gemäß den gesetzlichen Bestimmungen von oben genanntem Abstimmungsverhalten abgewichen werden.



 Dieses Dokument ausdrucken


Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger e.V.